Von den Hochländern Äthiopiens bis zu den vulkanischen Hängen Panamas — entdecke die Farmen, Geschmäcker und Geschichten hinter den großartigen Kaffee Regionen der Welt.
Äthiopien ist der Geburtsort des Kaffees. Wilde Kaffeebäume wachsen noch in den Wäldern von Kaffa, und das Land produziert einige der komplexesten und aromatischsten Bohnen der Welt. Yirgacheffe, Sidamo und Harrar sind die Flaggschiffregionen.
Die vielfältigen Mikroklimate Kolumbiens ermöglichen eine ganzjährige Ernte in mehreren Regionen. Huila, Nariño und Antioquia produzieren konsistente, gut ausgewogene Kaffees, die von Spezialitätenröstern weltweit geschätzt werden.
Kenia-Kaffees sind bekannt für ihre intensive Klarheit und weinsäurehaltige Säure. Die Sorten SL28 und SL34 produzieren markante schwarze Johannisbeer- und Tomatennoten, die Kenia AA zu einem Favoriten unter Kennern machen.
Sumatra, Java und Sulawesi produzieren Indonesiens gefeiertste Kaffees. Die Nassschälmethode (Giling Basah) schafft das charakteristische erdige, niedrig-säure Profil, das indonesischen Kaffee einzigartig macht.
Panama hat im Spezialitätenkaffee eine überragende Stellung. Die in Boquete angebaute Geisha (Gesha) Sorte wurde nach dem Gewinn der Best of Panama Auktion im Jahr 2004 einer der weltweit begehrtesten und teuersten Kaffees.
Brasilien macht etwa ein Drittel der globalen Kaffeeproduktion aus. Während es historisch ein Rohstoffproduzent war, ist der Spezialitätensektor in Brasilien enorm gewachsen – insbesondere in Minas Gerais, wo natürlich verarbeitete Kaffees glänzen.
Die Kaffeekirschenhaut und das Fruchtfleisch werden sofort nach der Ernte entfernt, und die Bohnen werden in Wasser fermentiert, um das Mucilage vor dem Trocknen zu entfernen. Produziert eine saubere, helle Tasse, die das Ursprungs-Terroir hervorhebt.
Ganze Kaffeekirschen werden 3–6 Wochen lang in der Sonne auf erhöhten Betten getrocknet. Die Frucht fermentiert um die Bohne und verleiht fruchtige, weinartige Süße. Äthiopien und Brasilien sind berühmt für Naturkaffees.
Ein Mittelweg zwischen gewaschen und natürlich – die Haut wird entfernt, aber ein Teil oder das gesamte klebrige Mucilage (der 'Honig') bleibt während des Trocknens an der Bohne. Schafft ein Gleichgewicht von Klarheit und Süße.
Kirschen oder entpulperte Bohnen werden in sauerstofffreien Tanks versiegelt, um zu fermentieren. Die kontrollierte anaerobe Umgebung produziert charakteristische, oft intensive Geschmacksverbindungen – tropische, fermentierte oder funky Noten.